Die Liegefläche
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Es gibt ein Kleidungsstück, von dem die meisten Menschen, die noch nie einen Kimono getragen haben, noch nie gehört haben. Es ist der Nagajuban – der Unterkimono, der unter dem Kimono, direkt auf der Haut, getragen wird und für jeden unsichtbar ist, außer für den Träger und, bei formellen Anlässen, für die Person, die beim Ankleiden hilft.
Der Nagajuban ist typischerweise aus weißer oder elfenbeinfarbener Seide. In formellen Kontexten ist er schlicht; in persönlicheren oder privaten Kontexten kann er dezent gemustert sein – kleine Wappen, zarte botanische Motive, geometrische Wiederholungen, die niemals von jemandem gesehen werden, der den Träger von außerhalb des Kimonos betrachtet. Das Muster ist ganz allein für den Träger bestimmt.
Das meine ich mit der privatesten Form von Luxus. Nicht Luxus als Statussymbol, sondern Luxus als persönliches Wissen – die Qualität, die man spürt, aber nicht zur Schau stellt. Die Kühle von Seide auf der Haut an einem warmen Tag. Das besondere Gewicht eines gut gemachten Untergewands, das sich mit dem Körper bewegt, anstatt ihn einzuengen. Das Wissen, dass unter allem Sichtbaren etwas mit Sorgfalt Gefertigtes liegt.
Die Nagajuban-Stücke in unserer Kimono & Garments Kollektion sind gelegentlich erhältlich – weiße Seide von außergewöhnlicher Feinheit, einige gemustert, einige schlicht, alle aus der Zeit, als diese für Frauen gefertigt wurden, die sie zu Zeremonien von echter Bedeutung trugen.